Was für eine Katastrophe! Horst brennt

Am 28. April 1729 brach in Horst gegen 14:00 Uhr ein großer Brand aus. Die Ausstellung „Was für eine Katastrophe – Horst brennt“ geht auf diesen verhängnisvollen Nachmittag zurück und zeigt auch die Entwicklungen rund um die Brandbekämpfung im Laufe der Jahrhunderte.

Am 28. April 1729 wurde ein Teil von Horst durch einen Großbrand zerstört. Innerhalb einer Stunde fielen vierzig der Haupthäuser und dreißig Scheunen, Gebäude und Brauereien den Flammen zum Opfer. Die Bewohner konnten nur ihre Leichen retten.

Die Ausstellung geht auf diesen verhängnisvollen Nachmittag zurück und zeigt auch die Entwicklungen rund um die Brandbekämpfung im Laufe der Jahrhunderte, mit zwei Feuerwehrschläuchen aus dem 19. Jahrhundert als Prunkstücke. Bis ins 17. Jahrhundert glaubte man, dass man im Falle eines Brandes nur hoffen und beten könne, dass es regnen oder der Wind sich drehen würde.

Im 18. Jahrhundert wurden die ersten Feuerwehrschläuche erfunden. In den letzten drei Jahrhunderten gab es verschiedene Entwicklungen in der Art und Weise, Brände zu löschen. Von abgenutzten Löschspritzen, die mit Eimern gefüllt wurden, über den Einsatz von Rädern, um schneller und einfacher zum Feuer zu gelangen, Dampfmaschinen und Motorspritzen bis hin zu den aktuellen modernen Feuerwehrautos. „Was für eine Katastrophe! Horst is on fire‘, zu sehen vom 15. bis 30. Oktober im Freilichtmuseum De Locht.